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Fit für Therapie (FFT)

Dieses Gruppenangebot richtet sich an Gefangene, die von illegalen Drogen (auch polytoxikoman) abhängig sind und die eine ambulante oder stationäre Therapie antreten wollen.

Weniger gruppendynamische, als vielmehr psychoedukative (auf das innere Lernen bezogene) Prozesse sollen durch „Fit für Therapie“ (im Folgenden: FFT) angeregt werden. Eine therapeutische Maßnahme kann so vorbereitet werden, wobei ein systematisches Lernprogramm und Informationsvermittlung einladen, sich mit (Sach-) Themen auseinander zu setzen, jedoch nicht, wie in der vorzubereitenden therapeutischen Maßnahme, bereits intensivere innere Prozesse anzuregen.

Ziel ist die umfassendere Vorbereitung auf eine an die Entlassung anschließende ambulante oder stationäre Maßnahme, um diese möglichst erfolgreich bewältigen zu können. Es soll ermöglicht werden, dass die Teilnehmer der Gruppe Leistungen zur Teilhabe (nach SGB IX) in Anspruch nehmen können. Sie sollen lernen, sich im Vorfeld des Therapiebeginns mit ihrer Sucht auseinander zu setzen. Hierzu zählen insbesondere die Reflexion des eigenen Lebensweges, insbesondere der Drogensucht und die zukünftige abstinente Lebensplanung.

Des Weiteren sollen folgende Themen behandelt werden:

- Rückfallrisiko und die mögliche Rückkehr in den Strafvollzug

- Gesundheit, Körper-/ pflege

- Konsum, Missbrauch und Abhängigkeit

- Ziele/ Erwartungen

- Informationen über Theorie/ Hilfesysteme und Therapievermittlung

Gruppenstärke: 8 bis 12 Inhaftierte und Dauer der Maßnahme: ca. 8 bis 12 Sitzungen à 90 Minuten

Die FFT-Gruppe ist eine geschlossene Maßnahme.

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