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Ausbildung, schulisch

Schulische Bildung

Die Schulabteilung ist mit insgesamt 24 Schülerplätzen in Haus A untergebracht.
Vier hauptamtliche Lehrerinnen und Lehrer setzen die schulischen Bildungsmaßnahmen um.

Neben dem Erwerb sprachlicher und beruflicher Basisqualifikationen wird der Erwerb von Haupt- und Realschulabschlüssen angeboten.

Bevor Gefangene in Bildungsmaßnahmen aufgenommen werden, müssen die Zulassungskriterien und die Aufnahmevoraussetzungen geprüft werden. Insbesondere muss in der Vollzugsplanung die Teilnahme an qualifizierenden Bildungsmaßnahmen festgelegt sein.

Zielgruppe

Folgenden Bedarfsgruppen lassen sich benennen:

Inhaftierte,

  • deren Schulabschluss schon länger zurückliegt und die mit Blick auf eine berufliche Integration einer Aktualisierung und Erweiterung ihres Kenntnisstandes bedürfen.
  • für die der Erwerb eines Schulabschlusses mit Blick auf die berufliche Integration sinnvoll ist.
  • die über keine oder nur geringe Kenntnisse in der deutschen Sprache verfügen („Fremdsprachler“).
  • die über keine oder nur geringe Kenntnisse in der deutschen Schriftsprache verfügen („Muttersprachler“).
  • die mit dem Ziel einer beruflichen oder sprachlichen Integration in besonderer Weise gefördert werden müssen, um Basiskompetenzen zu erwerben.

Aufgrund der Tatsache, dass für die einzelnen Bedarfsgruppen häufig nicht genügend Teilnehmer zur Einrichtung einer spezifischen Maßnahme zur Verfügung stehen, ergibt sich die Notwendigkeit, kombinierte Kurse einzurichten, die aber gleichwohl eine zielgerichtete und zieldifferente Förderung ermöglichen.

Organisation und Kursangebot

Realisiert werden können folgende Kurse:

  • Berufliche Integration
  • Sprachliche Integration
  • Basiskompetenzen
  • Differenzierungsangebote (abteilungsübergreifend)

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Die Organisation dieses Schulangebotes folgt einem Aufbau in vier Kursleisten, so dass eine flexible Anpassung des Kursangebotes an die aktualen Bedürfnislagen der Bewerber gewährleistet ist: Inhalt und Zielsetzung der Kursleisten unterscheiden sich.

Die Kurslaufzeit beträgt pädagogisch sinnvolle 24 Wochen à 30 Wochenstunden.

Um eine hohe und kontinuierliche Auslastung der Kurse zu gewährleisten und gleichzeitig eine klare Struktur und einen stabilisierenden Rahmen der Maßnahmen zu betonen, ist für Nachrücker ein Einstieg nur 12 Wochen nach Kursbeginn möglich. Ein gemeinsames Ende der Maßnahme nach 24 Wochen sichert die gemeinsame Zielvereinbarung im Kursverbund.

Die Schulabschlussprüfungen werden in Zusammenarbeit mit und unter Aufsicht der Landesschulbehörde abgenommen.

Weitere Kooperationsvereinbarungen bestehen mit der VHS Hannover.

Inhaltliche Ausrichtung

Die Inhalte des gesamten Kursangebotes sind variabel abrufbar aus den Inhalten folgender Module:

  • Deutsch
  • Grundlagen-Unterricht Deutsch
  • Mathematik
  • Grundlagenunterricht Mathematik
  • Physik
  • Biologie
  • Arbeit und Wirtschaft
  • Erdkunde
  • Geschichte
  • Politik/Sozialkunde
  • Interkulturelle und politische Bildung
  • Lebens- und Haushaltsführung
  • PC-Kurs (Xpert)
  • Soziales Training
  • Bewerbungstraining (Job4You)

Folgende Übersicht gibt eine exemplarische Darstellung möglicher Kursangebote:

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Der besondere Charakter der Kursleiste 4 besteht darin, dass es sich hierbei um ergänzende Angebote (auch anderer Maßnahmen) handelt und keine Vollzeitmaßnahme darstellt. Das Angebot ist abhängig von der Auslastung und Zusammensetzung der schulischen Vollzeitmaßnahmen.

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